Liste der Saiteninstrumente mit Bildern

Instrumente, deren Klang durch schwingende Saiten entsteht, heißen Saiteninstrumente. Die Saiten werden mit den Fingern oder einem Plektrum gezupft, mit einem Bogen gestrichen oder mit einem Hammer angeschlagen. Der Korpus und sein Resonanzraum verstärken die Schwingungen und prägen Lautstärke und Klangfarbe.
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Eine kurze Geschichte der Saiteninstrumente
Die Saite ist das gemeinsame Merkmal dieser großen Instrumentengruppe. Wird sie bewegt, beginnt sie zu schwingen und erzeugt einen Ton. Das Grundprinzip ist einfach, die Entwicklung der Instrumente dagegen reicht über Jahrtausende und viele Kulturräume.
Die Leiern von Ur aus dem antiken Mesopotamien, datiert auf etwa 3000 bis 2500 v. Chr., gehören zu den ältesten erhaltenen Belegen. Wann und wo das erste Saiteninstrument gebaut wurde, lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Musik und Instrumentenbau entwickelten sich durch den Austausch zwischen Kulturen; deshalb kann die Familie der Saiteninstrumente keinem einzelnen Volk oder Gebiet zugeschrieben werden.
Instrumente wie das indische Ravanhatta und der Rebab in West-, Zentral- und Ostasien zeigen, wie sich Bauformen und Spielweisen über Regionen hinweg veränderten. Im Westen entwickelte sich die byzantinische Lyra weiter. In Europa entstanden aus verwandten Bogeninstrumenten schließlich Formen wie die Lira da braccio, eine Vorläuferin der modernen Violine.
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Welche Merkmale haben Saiteninstrumente?
Saiteninstrumente gehören zu den wichtigsten Instrumentengruppen der Musik. Ihre Saiten bestehen je nach Instrument aus Darm, Metall, Nylon oder anderen Kunststoffen. Tonhöhe und Klang hängen unter anderem von Saitenlänge, Spannung, Stärke, Material, Korpusform und Spieltechnik ab.

Die Bauformen sind äußerst vielfältig. Geigen, Gitarren, Lauten, Zithern und Harfen nutzen dasselbe akustische Grundprinzip, unterscheiden sich aber deutlich in Konstruktion und Spielweise. Auch Instrumente mit ähnlichem Namen können regional anders gebaut, gestimmt oder gespielt werden.
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Saiteninstrumente werden in Werkstätten von Hand oder in Serienfertigung hergestellt. Entscheidend ist nicht allein die Herstellungsart, sondern die Qualität von Holz, Bauteilen, Verleimung, Bundierung und Einrichtung. Ein sorgfältig gebautes handgefertigtes Instrument kann klanglich und spieltechnisch Vorteile bieten; auch ein gutes Serieninstrument kann für Anfänger eine verlässliche Wahl sein.
Spieltechniken
Saiteninstrumente werden meist nach der Technik eingeteilt, mit der ihre Saiten in Schwingung versetzt werden. Die drei wichtigsten Verfahren sind Zupfen, Streichen und Anschlagen. Manche Instrumente erlauben mehrere Techniken.
Zupfen
Bei Veena, Banjo, Ukulele, Gitarre, Harfe, Oud, Mandoline, Laute und Sitar werden die Saiten mit Fingern, Daumen oder einem Plektrum angerissen.
Streichen
Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und historische Gamben werden vorwiegend mit einem Bogen gespielt. Rosshaar ist zwischen Spitze und Frosch des Bogens gespannt. Beim Streichen haftet und gleitet es in schneller Folge über die Saite, wodurch eine gleichmäßige Schwingung entsteht. Ein moderner Streichbogen ist meist etwa 70 bis 75 cm lang, abhängig vom Instrument.
Anschlagen
Eine dritte Möglichkeit ist der Schlag auf die Saite. Beim Klavier treffen filzbezogene Hämmer auf die Saiten. Beim Hackbrett oder Santur schlägt der Musiker die Saiten direkt mit leichten Schlägeln an. Material und Härte der Hämmer bestimmen, wie weich oder deutlich der Ton einsetzt.
Liste der Saiteninstrumente
- Harfe
- Balalaika
- Banjo
- Saz und Bağlama

- Gitarre

- Barbitos
- Berimbau
- Bouzouki

- Chapman Stick
- Charango
- Cümbüş
- Çeng
- Çifteli
- Dotar
- Epigonion
- Kannel
- Kantele
- Kanun

- Kithara
- Oud

- Kontrabass
- Kopuz
- Kora
- Kamancheh
- Kemençe

- Violine
- Laute
- Leier
- Mandoline
- Phorminx
- Rebab

- Sitar
- Surbahar
- Shamisen
- Tar
- Viola
- Violoncello
- Tanbur
- Ukulele
Familien der Saiteninstrumente
Die große Gruppe lässt sich nach der vorherrschenden Spieltechnik in drei Hauptfamilien einteilen.
Gezupfte Saiteninstrumente: Die Saiten werden mit Fingern, Fingernägeln oder einem Plektrum angerissen. Dazu gehören Gitarre, E-Gitarre, Oud, Mandoline, Harfe, Tar und Kanun. Innerhalb dieser Gruppe gibt es weitere Familien. Zur Gitarre gehören etwa Konzert-, Akustik-, Elektro- und Bassgitarre. Zur Bağlama-Familie zählen Kurz- und Langhals-Bağlama sowie elektrische Saz-Modelle.

Gestrichene Saiteninstrumente: Ein mit Rosshaar bespannter Bogen versetzt die Saiten durch Reibung in Schwingung. Zu dieser Familie gehören Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass ebenso wie Kamancheh, Kemençe und Rebab.

Angeschlagene Saiteninstrumente: Hämmer oder Schlägel treffen auf die Saiten. Klavier, Hackbrett und Santur sind bekannte Beispiele.
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Saiteninstrumente im Orchester
Die Streicher bilden in einem Sinfonieorchester meist die größte Instrumentengruppe. Dazu gehören Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass; die Harfe ergänzt sie als gezupftes Saiteninstrument.
Violine: Sie ist das kleinste und höchste Instrument der Geigenfamilie. Ihre vier Saiten sind von tief nach hoch auf G, D, A und E gestimmt. Im Orchester spielen erste und zweite Violinen unterschiedliche Stimmen; die Violine übernimmt sowohl Melodie als auch Begleitung.
Viola: Die Bratsche ähnelt der Violine, ist jedoch größer und klingt tiefer. Sie füllt den mittleren Bereich zwischen Violine und Violoncello aus und ist für Innenstimmen und harmonische Verbindung besonders wichtig.
Violoncello: Das Cello ist ein viersaitiges Tenor-Bass-Instrument. Eine Orchestergruppe umfasst häufig acht bis zwölf Celli. Sie spielen Basslinien, Mittelstimmen und Melodien.
Kontrabass: Er ist das tiefste reguläre Streichinstrument des Orchesters. Es gibt vier- und fünfsaitige Modelle; die fünfte Saite erweitert den Tonumfang nach unten und wird besonders im sinfonischen Repertoire benötigt.
Harfe: Die moderne Konzertharfe hat in der Regel 47 Saiten und sieben Pedale. Jedes Pedal verändert die Tonhöhe einer Notenklasse in drei Stufen. Dadurch kann die Harfe in verschiedenen Tonarten spielen.
Tipps zur Auswahl eines Saiteninstruments
Ein Instrument sollte zu Ihrem Klanggeschmack, Ihrem Körperbau, dem gewünschten Repertoire und Ihrer verfügbaren Übungszeit passen.
- Hören Sie verschiedene Instrumente einzeln und im Ensemble. So erkennen Sie, welcher Klang Sie langfristig motiviert.
- Berücksichtigen Sie Haltung, Größe, Saitenspannung und Lernkurve. Ein Instrument, das sich körperlich unbequem anfühlt, bremst den Fortschritt.
- Kaufen Sie bei einem Fachhändler, der Einrichtung, Ersatzteile und Beratung für die jeweilige Instrumentenfamilie anbieten kann.
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It sounds like the instrument you came across might be a Harpejji. The Harpejji is a unique string instrument that combines elements of both the piano and the guitar. It is played by tapping the strings on a fingerboard, similar to how one would play a piano, but it also has strings like a guitar.
Here are some key features of the Harpejji:
It has strings like a guitar but is played by tapping like a piano.
The instrument is often laid flat and played with both hands.
It produces a wide range of tones, offering a blend of piano and guitar sounds.
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Thank you,
The Sala Muzik Team
Hi there I was hoping that you could help me out here. A couple of days ago I came across a picture of a string instrument described as a cross between a piano and a guitar. I didn’t save it. I wouldn’t mind finding out what it was, as well as seeing a picture of it. If you can assist me in identifying it. It would be appreciated.
Awesome informations. Thanks for all!
it was a nice post, thanks :)
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